Ekzteins Gedanken
"Ekzteins Gedanken" Der Podcast bietet Menschen mit Interesse an Fragen nach christlicher Spiritualität Impulse. Andachten, Predigten, Information und Einblicke in die eigene Spiritualität. Gastgeber ist Markus Nietzke. Vielen Dank für´s Zuhören!
Ekztein's Musings - This podcast offers inspiration to people with an interest in questions about Christian spirituality. Devotions, sermons, information and insights into their own spirituality. The host is Markus Nietzke. Thank you for listening!
"Ekztein se Gedagtes" Hierdie podcast bied impulse aan mense aan wat belangstel in vrae oor christelike spiritualiteit met oordenkinge, preke, inligting en insigte.
Ekzteins Gedanken
Pro Freude!
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Kann man Fröhlichkeit anordnen oder ist Freude etwas, das uns findet, wenn wir neu hinsehen? Wir greifen ein überraschend klares Bibelwort auf: „Du sollst fröhlich sein über alles gut, das der Herr, dein Gott, dir und deinem Haus gegeben hat.“ Der Satz klingt wie Pflicht, aber je länger wir ihn bewegen, desto mehr wird er zur Einladung: nicht zum Schönreden, sondern zu einem wachen Blick für das Gute, das Gott konkret schenkt.
Unser Leben bleibt gemischt. Es gibt Helles und Dunkles, manchmal beides zugleich, und nicht alles gelingt in der Familie, im eigenen Alltag oder in der Kirche. Genau darum sprechen wir darüber, wie Dankbarkeit und christliche Lebensfreude nicht als Gefühl auf Knopfdruck entstehen, sondern als Antwort auf Gottes Gaben. Wir erzählen von einem Besuch 1997 in Southern Africa bei der LCSA, von Staub und Sonne, einem Haus im Bau und einem Wohnzimmer, in dem Tee, Gespräch und stille Zufriedenheit eine geteilte Fröhlichkeit möglich machen. Dieser Moment zeigt, wie Freude mitten im Unfertigen wohnen kann.
Am Ende wird es praktisch: Fröhlichkeit bleibt nicht privat, sie wächst, wenn wir sie teilen. Wir denken über missionarische Fröhlichkeit nach als eine Freude, die gastfreundlich Platz schafft, am Tisch, im Gespräch, in der Gemeinde, getragen von Jesus Christus, der Sorgen trägt, und vom Heiligen Geist, der begleitet. Hör rein, teile die Folge mit jemandem, der Ermutigung braucht, und schreib uns: Wo hat Gott dir Gutes gegeben und mit wem könntest du es teilen?
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Mail: nietzke@selk.de
Thanks for listening & be blessed!
Danke fürs Zuhören. Gottes Segen!
Thanks to freesound and free pixabay music.
Music: Created with Suno (AI) / Musik teils erstellt mit KI / @ Pixabay Music, in some Podcasts: K.G. Gerster / Radulatis
Thanks to Hindenburg Systems for the sesssion files: “The Sound of Christmas” interviews, ambience, narration, scratch music - joyful, nostalgic, chaotic, quiet, hilarious, meaningful.
Kann Man Freude Befohlen Bekommen<br>
SPEAKER_00Freude, Fröhlichkeit, Dankbarkeit. Kann man das eigentlich befehlen? Willkommen zu dieser Podcast-Folge mit dem Titel Pro Freude.
Ein Bibelwort Über Fröhlichkeit<br>
SPEAKER_00Du sollst fröhlich sein über alles gut, das der Herr, dein Gott, dir und deinem Haus gegeben hat. 5. Mose Kapitel 26, Vers 11. Du sollst fröhlich sein, so steht es in der Bibel. Erstaunlich klar. Du sollst fröhlich sein über alles gut, das der Herr, dein Gott, dir und deinem Hause gegeben hat. Dir und deiner Familie, heißt das. Und ich ergänze, fröhlich sein über mein Leben,
Nicht Schönreden Sondern Gutes Sehen<br>
SPEAKER_00meine Kirchengemeinde, über unser Missionswerk. Ein Du sollst klingt erst einmal sperrig. Denn Fröhlichkeit kann man nicht befehlen. Als wäre Fröhlichkeit und Freude und Dankbarkeit so etwas wie ein Lichtschalter, den man einfach mal an- oder ausknipst. Nein, Fröhlichsein ist eher so etwas wie eine Antwort auf das, was Gott uns schenkt. In diesem Bibelwort heißt es, von allem Guten, was der Herr dir schenkt, nicht von allem, was überhaupt auf der Welt geschieht. Das ist, glaube ich, wichtig zu unterscheiden, denn die Bibel lädt uns nicht zum Schönreden ein. Unser Leben ist gemischt. Da gibt es Helles und Dunkles und manchmal auch zugleich. Nicht alles gelingt im eigenen Leben, in der Familie, auch nicht in der Gemeinde oder Missionsarbeit. Durch Gottes Wort aber wird unser Blick geschult, wo Gutes zu erkennen ist, ob das nun Essen oder Trinken, unsere Beziehungen oder auch die Möglichkeiten zum Miteinander ein bisschen Frieden beinhaltet.
Eine Begegnung In Südafrika 1997<br>
SPEAKER_00Mich erinnert das an einen Besuch 1997 bei Gemeindegliedern in der Gemeinde der LCSA Lutheran Church in Southern Africa in Qing oder auch Fentersdorf. Wir besuchten eine ehemalige Schülerin von mir im 1978 bis 1983 betreuten Posaunenchor. Die junge Dame damals hat den Namen Ceci, eine junge, lebenslustige Frau. Da war nichts Spektakuläres an diesem Besuch. Viel Staub, ja. Warme Sonne, eine ungepflasterte Straße und Kinder, überall, auch auf der Straße. Ganz normaler Alltag in Fentersdorf.
Geteilte Freude Braucht Einen Ort<br>
SPEAKER_00Bei Sesi wurde an einem Haus gebaut bzw. ein Zimmer an das existierende Haus angebaut, ein Türrahmen, eine Schubkarre auf dem Flur mit Steinen befüllt. Man kann unmittelbar erkennen, da ist etwas im Werden. Unverkrampftes Leben in ganz einfachen, schlichten Verhältnissen. Nein, es ist noch nicht alles fertig, sagte sie, aber wir bauen voller Zuversicht. Umgehend werden wir auf einen Tee ins Wohnzimmer nebenan eingeladen. Ich erlebe geteilte Fröhlichkeit. Ich sitze still auf einem Sofa, gesammelt, neben mir eine grüne Topfpflanze, ein Gummibaum. Ich merke, hier im warmen Licht der Sonne draußen und etwas kühle in diesem Wohnzimmer, erlebe ich Zufriedenheit, Unbesorgtheit als Ausdruck von Freude, Vertrauen, mitten im Unfertigen. Ein Ort, an dem man sitzen und klönen kann über das Gute in der Familie, was damals im Posaunchor in der Gemeinde los war und wie es inzwischen in unserem Leben weiterging. Die Fröhlichkeit dort wurde nicht gemacht, sondern eher ermöglicht. Und manchmal braucht Fröhlichkeit offenbar dafür einen ganz konkreten Ort, wie hier bei Ceci im Wohnzimmer. Roi Bostee und Platcookies, eine Delikatesse, kann ich sagen. Fröhlichkeit bleibt nicht privat, sie wächst, wenn sie geteilt wird. Dessen wurden wir gewürdigt. Überhaupt, eine gemeinsame Mahlzeit gehört mit zu dem Vertraulichsten und Schönsten, was man gemeinsam erleben kann. Eine festliche Form des Zusammenseins.
Missionarische Fröhlichkeit Und Einladung<br>
SPEAKER_00Vielleicht ist genau das die Haltung, zu der dieser Bibelfers uns einlädt. Pro Freude, pro Dankbarkeit, pro Unbekümmertheit. Auch in Sachen kirchlicher Mitarbeit oder Missionsarbeit vor Ort oder anderswo in der Welt. Weil Gott so viel Gutes gibt, weil Jesus Christus unsere Sorgen trägt und Gottes Heiliger Geist unser Leben begleitet. Gleichwo, bei mir zu Hause, in meinem eigenen Leben, in meiner Familie, in meiner Kirchengemeinde, in der Mission, damals wie heute. Vielleicht ist das missionarische Fröhlichkeit eine Freude, die gastfreundlich Platz schafft, am Tisch, in einem Gespräch, in der Gemeinde. Eine Freude, die nicht zuerst danach fragt, ist denn auch alles gut gelungen in deinem Leben, sondern was hat Gott uns Gutes gegeben? So will ich also gerne am eigenen Tisch, in der eigenen Familie, in der eigenen Kirchengemeinde, aus meinem Leben, aus unserer Kirche, aus unserer Mission Gutes benennen und Gott dafür die Ehre geben.
Die Frage Zum Mitnehmen
SPEAKER_00Danke fürs Zuhören. Vielleicht nimmst du heute diese Frage mit. Wo hat Gott mir Gutes gegeben? Und mit wem könnte ich das teilen? Bis zum nächsten Mal. Ihr, dein Markus Nietzsche.